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Rumänien-Hilfe
Wegenstetten im Glück
Die Vergabungskommission des Genossenschaftsrates
der Migros Aare hat der Rumänienhilfe Wegenstetten einen Check
über 30'000 Franken für den Aufbau einer Krankenstation
überreicht.
Die Vergabungskommission des Genossenschaftsrates der Migros Aare
hat kürzlich neue Richtlinien festgelegt:Anstelle wie bis anhin
vielen Organisationen und Gruppen kleine Spenden zu sprechen, werden
nun ausgewählte Projekte mit namhaften Beiträgen unterstützt
Die Rumänienhilfe Wegenstetten kommt in den Genuss einer Spende
über 30'000 Franken aus den Mitteln des Migros-Kulturprozentes.
Dieser Betrag soll zum Ausbau einer Krankenstation verwendet werden.
Hilfe für die Ärmsten
Diese junge Hilfsorganisation, die 1998 nach einer Reise in die
Gegend von Brodina/Falcâu im Nordosten Rumäniens entstanden
ist, bringt nicht den gerne zitierten «Tropfen Wasser auf
den heissen Stein» sondern giesst vielmehr «ein paar
Tropfen Öl ins Getriebe» eines ins stocken geratenen
Systems.
Die materielle Armut ist im Nordosten Rumäniens besonders gross.
Rasch wurde ein Hilfsverein gegründet, klar und einfach strukturiert,
mit einem initiativem und kompetenten Vorstand mit dem Wegenstettener
Georges Brogle als Präsident.
Der Vorstand begleitet die Projekte vor Ort; Reisespesen und Auslagen
werden aus der eigenen Tasche bezahlt. Der junge Verein hat in vier
Jahren Erstaunliches erreicht: Zum einen die monatlichen Lastwagentransporte
mit Kleidern, Fahrrädern, Schul- und Schreibmaterial,Spielsachen,
Gehhilfen und Sanitätsmaterial und zum anderen der Aufbau eines
Arztdienstes wie auch der Kauf eines Gebäudes, das zur Zeit
auch mit Hilfe dieser Migros-Spende zur Krankenstation eingerichtet
wird.
Die Rumänienhilfe Wegenstetten führt ebenfalls das Projekt
«Brillen für Rumänien» unter der Leitung von
zwei Schweizer Optikern (mit dabei auch Marco Veronesi, Rheinfelden)
fort. Zudem entwickelt sie ein flächendeckendes Zahnhygiene-Programm
und richtet unter der Leitung eines Schweizer Zahnarztes eine Zahnarztpraxis
ein.
Die Anstellung und Beschäftigung einheimischer Arbeitskräfte
bei den Umbau- und Einrichtungsarbeiten, im Erziehungs- und Bildungsbereich
sowie bei der ärztlichen und zahnärztlichen Versorgung
sind dabei Grundanliegen dieser Hilfe zur Selbsthilfe.
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