Unterstützung für die Ärmsten

Familienverein Künten und Diakon Ulrich Harzenmoser unterstützt die Rumänienhilfe Wegenstetten

Der Familienverein Künten nimmt seit zwei Jahren Kleider, Spielsachen und weitere Artikel für die Rumänienhilfe entgegen. Initiator Ulrich Harzenmoser und der Familienverein freuen sich, dass damit die Ärmsten im Norden und Osten dieses Landes unterstützt werden können.

"Ich freue mich, dass die Leute aus Künten und Umgebung das Projekt des Familienvereins und der Rumänienhilfe unterstützen - auch wenn es zusätzlich noch etwas kostet", sagt Diakon und Pfarreileiter Ulrich Harzenmoser. Pro Kilogramm angelieferter Ware müssen die Spenderinnen und Spender nämlich zwei Franken für den Transport nach Rumänien bezahlen. "Der Verein ist absolut glaubwürdig; jeder Franken wird eins zu eins umgesetzt", betont der Diakon, der vom privaten Verein Rumänienhilfe Wegenstetten, dessen Präsidenten Georges Brogle und dessen ehrenamtlichem Einsatz begeistert ist.  
Diakon Ulrich Harzenmoser


Sackweise Spielzeug und Plüschtiere transportiert
Auf die Idee ist der Pfarreileiter vor zwei Jahren gekommen, nachdem bei den Kleiderbörsen des Familienvereins immer wieder einige Kleider nicht verkauft werden konnten. Diese könnte man doch einem guten Zweck zur Verfügung stellen, dachte sich der Diakon, hörte sich um und wurde beim Verein Rumänienhilfe fündig. Seither hat der Familienverein vier Börsen durchgeführt und viele Waren zu Gunsten der Ärmsten in Rumänien gesammelt. "Es wurde Superware angeliefert", windet Ulrich Harzenmoser den Spendern und Spenderinnen ein Kränzchen. Sackweise seien Spielzeuge und Plüschtiere transportiert worden, aber auch Kinderwagen, Kinderbetten und Matratzen.
In diesem Jahr wurden insgesamt 20 Tonnen Ware nach Rumänien geschickt, aus Künten waren es ungefähr 250 Kilo. "Das Projekt hilft Bevölkerungsschichten, die nicht von den grösseren Hilfswerken unterstützt werden", erklärt Pfarreileiter Harzenmoser. Im Norden und im Osten Rumäniens sei die Armut grassierend, die Leute hätten gar kein Geld, und es mangle an allem.
Der Verein Rumänienhilfe leistet hier auf direktem und unbürokratischem Weg Hilfe. "Das Projekt ist Hilfe zur Selbsthilfe", sagt der Pfarreileiter. Der Präsident der Rumänienhilfe sei ein "feiner Mensch", einer, der aus eigenem Antrieb beschlossen habe, etwas zu tun. Er habe bei seinem Besuch in Künten vor einem Jahr mit seinem illustrativen Bericht über die Zustände in Rumänien alle Besucherinnen und Besucher angesprochen und alles offen beim Namen genannt. So habe er auch nicht verschwiegen, dass man Beziehungen haben müsse, um in Rumänien überhaupt etwas erreichen zu können.


Brillen und Werkzeuge gesucht
"Ich hoffe, dass sich unsere Hilfe herumspricht und sich weiterhin auch Auswärtige von der zweimal im Jahr stattfindenden Börse angesprochen fühlen", wünscht sich Ulrich Harzenmoser. Denn Unterstützung für die fast Vergessenen tut Not. So sind Brillen, Arzneimittel, Instrumentarien, Werkzeug und Sanitätsartikel und natürlich auch Geldspenden (PC 40-361134-8) willkommen. Weitere Informationen gibts bei Ulrich Harzenmoser, Telefonnummer 056 496 11 74.


 
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